Aktualisiert am 20.10.2026
Am Nachmittag des 24. November geht über dem Niederrhein ein Vollmond auf, der nach der gängigen Definition als Supermond gilt. In der Nacht vor Heiligabend folgt der nächste, und der ist sogar noch etwas größer. Wenn Du den Mond fotografieren möchtest, hast Du in den nächsten Wochen also gleich zwei gute Gelegenheiten.
Das klingt erst mal einfach, schließlich ist der Mond hell und läuft Dir nicht weg. Trotzdem landet auf dem Display oft nur ein weißer Fleck ohne einen einzigen Krater. Das liegt fast immer an ein paar Einstellungen, die beim Mond anders funktionieren als bei jedem anderen Nachtmotiv. Deine Kamera kann das meistens schon.
Die Grundlagen der Mondfotografie in diesem Beitrag stammen von Peter, einem Astrofotografen, dessen Bilder Du hier siehst. Auf Instagram findest Du ihn unter @stella_pictura. Wir haben seine Tipps um Einstellungen für jede Mondphase, die Supermond-Termine und die häufigsten Fehler ergänzt.
Mond fotografieren: Die Einstellungen auf einen Blick
Für den Vollmond sind ISO 100, Blende f/8 und eine Belichtungszeit von 1/200 bis 1/250 Sekunde ein guter Start. Fotografier im manuellen Modus und in RAW, mit Stativ und manuellem Fokus. Je schmaler der Mond, desto mehr Licht braucht das Bild.
Der Grund für diese kurzen Zeiten: Der Mond ist kein dunkles Motiv. Er wird direkt von der Sonne angestrahlt und ist deshalb viel heller, als man nachts erwartet. Wer belichtet wie für einen Sternenhimmel, bekommt einen weißen Fleck.
Diese Werte sind Startwerte. Danach schaust Du aufs Display und ins Histogramm und passt an.
| Motiv | Belichtungszeit | Blende | ISO |
|---|---|---|---|
| Vollmond, hoch am Himmel | 1/200 bis 1/250 s | f/8 | 100 |
| Halbmond (Peters Startwert) | 1/100 s | f/8 | 800 |
| Schmale Sichel | länger als beim Halbmond, am Histogramm prüfen | f/8 | 800 und höher |
| Mond über Landschaft in der Dämmerung | Belichtungsreihe | f/8 bis f/11 | 100 bis 400 |
Dazu ein paar Grundeinstellungen, die immer gelten:
- Manueller Modus (M): Die Belichtungsautomatik misst den schwarzen Himmel mit und macht den Mond viel zu hell.
- RAW statt JPEG: So kannst Du in der Bearbeitung noch Zeichnung aus den hellen Stellen holen.
- Bildstabilisator im Zweifel aus, sobald die Kamera auf dem Stativ steht. Viele neuere Kameras erkennen das Stativ selbst, bei manchen Objektiven sucht der Stabilisator aber nach Bewegungen, die es nicht gibt, und sorgt dabei selbst für Unschärfe.
- Weißabgleich fest einstellen, zum Beispiel auf Tageslicht. Dann sieht jedes Bild der Serie gleich aus.
- Belichtung am Histogramm prüfen: Der Mond darf hell sein, aber nicht ganz rechts am Rand kleben. Wie Du das Histogramm liest, erklären wir Dir in unserem Beitrag zum Histogramm.
Vollmond fotografieren: Einstellungen nach der Looney-11-Regel
Für den Vollmond gibt es eine alte Faustregel aus der Analogzeit: Blende f/11 und als Belichtungszeit der Kehrwert der ISO. Bei ISO 100 sind das 1/100 Sekunde, bei ISO 200 sind es 1/200 Sekunde. Öffnest Du auf f/8, halbierst Du die Zeit. Genau daher kommt der Vollmond-Wert in der Tabelle. Dass wir f/8 statt f/11 empfehlen, hat einen einfachen Grund: Bei vielen Objektiven liegt um f/8 der Bereich, in dem sie am schärfsten abbilden. Wenn Dir das Belichtungsdreieck noch nicht ganz vertraut ist, lohnt sich ein kurzer Blick dorthin.
Warum Halbmond und Sichel mehr Licht brauchen
Je schmaler der Mond, desto flacher fällt das Sonnenlicht auf die Oberfläche, und desto dunkler wirkt sie. Das Bild braucht dann mehr Licht, also eine längere Zeit oder eine höhere ISO. Dafür bekommst Du etwas, das der Vollmond nicht bietet: An der Schattengrenze werfen die Kraterränder lange Schatten, und die Oberfläche bekommt Tiefe.
Bei einer schmalen Sichel siehst Du manchmal auch den unbeleuchteten Teil des Mondes schwach schimmern. Das ist der Erdschein, also Sonnenlicht, das von der Erde zurück auf den Mond fällt. Um ihn sichtbar zu machen, belichtest Du deutlich länger. Die Sichel selbst wird dabei zu hell, das gehört zu diesem Motiv dazu.
Supermond fotografieren: Termine 2026 und was Du erwarten kannst
Ein Supermond ist ein Vollmond, der in der Nähe des erdnächsten Punkts seiner Bahn stattfindet. Ein offizieller astronomischer Begriff ist das nicht. Die NASA nennt als übliche Definition einen Vollmond, der mindestens 90 Prozent der größten Annäherung an die Erde erreicht.
| Vollmond | Zeitpunkt | Mondaufgang am Niederrhein | Entfernung zur Erde |
|---|---|---|---|
| 24. November 2026 | 15:53 Uhr | 15:51 Uhr | rund 360.800 km |
| 24. Dezember 2026 | 02:28 Uhr | am Nachmittag des 23.12. um 15:21 Uhr | rund 356.700 km |
| 22. Januar 2027 | 13:17 Uhr | 17:06 Uhr | rund 357.600 km |
Uhrzeiten in MEZ. Die Aufgangszeiten gelten für Goch und für einen freien Horizont, an Deinem Ort weichen sie ab. Eine Astro-App zeigt Dir die genauen Zeiten für Deinen Standort. Quellen: US Naval Observatory und Sterngucker.
Nicht jede Quelle zählt den November-Vollmond mit, weil die Grenze unterschiedlich gezogen wird. Beim Dezember-Vollmond sind sich alle einig. Er ist der erdnächste der drei und damit der größte Vollmond im Winter 2026/27. Für 2028 nennt timeanddate den 10. Februar und den 11. März als Supermond-Termine.
Wie viel größer ist der Supermond? Laut NASA wirkt der Vollmond im erdnächsten Punkt bis zu 14 Prozent größer und 30 Prozent heller als der kleinste Vollmond des Jahres, wenn der Mond am weitesten entfernt ist. Im Vergleich zu einem gewöhnlichen Vollmond ist der Unterschied deutlich kleiner, und mit bloßem Auge fällt er kaum auf.
Für Dein Foto heißt das: Der Supermond braucht keine anderen Einstellungen. Er ist vor allem ein guter Grund, rauszugehen. Am 24. November geht er bei uns am Niederrhein eine knappe Dreiviertelstunde vor Sonnenuntergang auf. Dann steht er tief über der Landschaft, während es noch dämmert, und genau dieser Moment ergibt die Bilder, auf denen der Mond riesig wirkt. Wie das geht, zeigen wir Dir weiter unten.
Vollmond 2026 und 2027: alle Termine zum Planen
Nicht jeder Vollmond ist ein Supermond, aber jeder ist ein gutes Motiv. Hier sind die nächsten Termine, damit Du Deine Mondnächte planen kannst. Für Mondaufgänge in der Dämmerung lohnen sich der Vollmondabend und der Abend davor.
| Vollmond | Uhrzeit |
|---|---|
| 24. November 2026 | 15:53 Uhr (Supermond) |
| 24. Dezember 2026 | 02:28 Uhr (Supermond) |
| 22. Januar 2027 | 13:17 Uhr (Supermond) |
| 21. Februar 2027 | 00:23 Uhr |
| 22. März 2027 | 11:44 Uhr |
| 21. April 2027 | 00:27 Uhr |
| 20. Mai 2027 | 12:59 Uhr |
| 19. Juni 2027 | 02:44 Uhr |
| 18. Juli 2027 | 17:45 Uhr |
| 17. August 2027 | 09:29 Uhr |
| 16. September 2027 | 01:03 Uhr |
| 15. Oktober 2027 | 15:47 Uhr |
| 14. November 2027 | 04:26 Uhr |
| 13. Dezember 2027 | 17:09 Uhr |
Deutsche Zeit, also MEZ im Winter und MESZ von Ende März bis Ende Oktober. Quelle: US Naval Observatory.
Stativ und Fernauslöser: die Grundlage der Mondfotografie
Die wichtigste Grundregel für die Mondfotografie lautet: Verwende immer ein Stativ. Die langen Brennweiten, die Du für detaillierte Mondbilder brauchst, machen selbst kleinste Erschütterungen sichtbar. Achte darauf, dass das Stativ Dein Teleobjektiv sicher trägt. Mit einer Arca-Swiss-kompatiblen Stativplatte sitzt die Kamera fest und ist trotzdem schnell gewechselt.
Nimm außerdem den Kameragurt ab. Bei Wind bewegt er sich, zieht an der Kamera und macht Dein Bild unscharf.
Vermeide Verwacklungen mit einem Fernauslöser
Schon der Druck auf den Auslöser bringt die Kamera zum Wackeln. Ein Fernauslöser verhindert das, egal ob mit oder ohne Kabel. Hast Du keinen dabei, nimm den Selbstauslöser mit zwei Sekunden Vorlauf. Bei Spiegelreflexkameras hilft zusätzlich die Spiegelvorauslösung, bei spiegellosen Kameras der elektronische erste Verschlussvorhang. Beides nimmt die letzte kleine Erschütterung beim Auslösen heraus.
Welche Kamera und welche Brennweite brauchst Du für den Mond?
Eine Spezialkamera brauchst Du nicht. Wichtig ist, dass Du Blende, Belichtungszeit und ISO selbst einstellen und ein langes Teleobjektiv ansetzen kannst. Das geht mit spiegellosen Kameras genauso wie mit Spiegelreflexkameras, und auch Bridgekameras mit sehr langem Zoom kommen erstaunlich weit.
Für Details auf der Mondoberfläche brauchst Du eine lange Brennweite. Wie lang, hängt von Deinem Kamerasystem ab. Peter nutzt für seine Mondfotos:
- APS-C-Kamera: mindestens 700 mm Brennweite
- Vollformat-Kamera: 1000 mm oder mehr
Eine gute Möglichkeit ist ein 500-mm-Objektiv mit einem 1,4-fach-Telekonverter, das ergibt 700 mm. Alternativ holt ein manuelles Schiebezoom mit 650 bis 1300 mm den Mond nah heran.
Wie groß der Mond mit Deinem Objektiv wird, kannst Du übrigens selbst ausrechnen. Teile die Brennweite durch 110, dann hast Du ungefähr den Durchmesser des Mondes auf dem Sensor in Millimetern. Bei 300 mm sind das knapp 3 mm, bei 1000 mm etwa 9 mm. Zum Vergleich: Ein Vollformatsensor ist 24 mm hoch, ein APS-C-Sensor je nach Hersteller rund 15 bis 16 mm. Warum das bei APS-C einen Unterschied macht, erklärt unser Beitrag zum Crop-Faktor.
Mit 200 oder 300 mm kannst Du den Mond also auch fotografieren. Er wird nur kleiner, und Du schneidest das Bild später zu.
So wird der Mond wirklich scharf
Der Autofokus findet den Mond oft, aber nicht zuverlässig, vor allem bei langen Brennweiten und dunstiger Luft. Sicherer ist der manuelle Fokus. Schalte Live View ein, vergrößere die Ansicht auf den Mondrand oder die Schattengrenze und dreh den Fokusring, bis die Kraterkanten scharf sind. Focus Peaking hilft Dir dabei, falls Deine Kamera es hat. Noch genauer wird es mit einer Bahtinov-Maske. Die setzt Du vor das Objektiv und stellst damit an einem hellen Stern oder Planeten scharf, weil das Lichtmuster nur an punktförmigen Lichtquellen entsteht. Danach schwenkst Du auf den Mond, ohne den Fokusring noch einmal zu berühren.
Ein Fehler, der vielen passiert: den Fokusring einfach bis zum Anschlag auf unendlich drehen. Viele Objektive lassen sich über unendlich hinaus drehen, und dann ist der Mond leicht unscharf.
Wann ist die beste Zeit, den Mond zu fotografieren?
Wann Du den Mond fotografieren solltest, hängt davon ab, welches Bild Du willst.
Für Krater und Details: die Tage rund um den Halbmond. Wie oben beschrieben, zeigt die Schattengrenze die meiste Struktur.
Für Mond und Landschaft: der Mondaufgang in der Dämmerung. Rund um Vollmond geht der Mond ungefähr dann auf, wenn die Sonne untergeht. Der Himmel ist noch nicht schwarz, und Vordergrund und Mond lassen sich in einem Bild belichten.
Am Nachmittag: Rund um den zunehmenden Halbmond steht der Mond schon am Nachmittag am Himmel. Vor blauem Himmel ist er ein ruhiges, helles Motiv, und Du musst dafür nicht bis in die Nacht warten.
Für die schärfsten Detailaufnahmen: wenn der Mond hoch steht. Tief am Horizont schaust Du durch deutlich mehr Luft, und die flimmert. Hoch am Himmel wird das Bild klarer.
Im Winter: Dann steht der Vollmond nachts besonders hoch, im Sommer dagegen tief. Kalte, klare Winternächte sind deshalb gute Mondnächte. Ein Nachteil: Bei Vollmond ist der Himmel so hell, dass Du die Milchstraße vergessen kannst. Für die brauchst Du die Nächte um Neumond, mehr dazu in unserem Beitrag, wie Du die Milchstraße fotografieren kannst.
Ein Sonderfall ist die Mondfinsternis, bei der sich der Mond rot färbt. Dafür gelten eigene Regeln. Wie Du den Blutmond fotografieren kannst, haben wir Dir in einem eigenen Beitrag zusammengestellt.
Mond mit Landschaft: So wirkt er riesig
Die Fotos, auf denen ein gewaltiger Mond hinter einer Kirche oder einem Baum aufgeht, entstehen mit einer langen Brennweite und viel Abstand zum Vordergrund. Ein Supermond ist dafür gar nicht nötig. Je weiter Du von Kirchturm, Windrad oder Baumreihe weg stehst und je länger die Brennweite ist, desto größer wirkt der Mond im Verhältnis dazu.
Am Horizont kommt Dir der Mond auch ohne Kamera größer vor als hoch am Himmel. Das ist eine Täuschung unserer Wahrnehmung, die Mondtäuschung. Auf dem Foto verschwindet dieser Effekt, deshalb braucht es die lange Brennweite.
So gehst Du vor:
- Such Dir bei Tageslicht ein Motiv mit freier Sicht Richtung Osten bis Nordosten, wo der Vollmond im Spätherbst und Winter aufgeht.
- Prüf in einer Planungs-App wie PhotoPills oder The Photographer’s Ephemeris, wo genau und wann der Mond an diesem Abend aufgeht, und stell Dich so, dass er hinter Deinem Motiv erscheint.
- Fotografier in der Dämmerung. Dann ist der Unterschied zwischen hellem Mond und dunkler Landschaft noch klein genug für ein einzelnes Bild.
- Wird es dunkler, nimm eine Belichtungsreihe auf oder belichte zweimal: einmal für den Mond, einmal für die Landschaft. Beides fügst Du später zusammen.
Die häufigsten Fehler beim Mond fotografieren
Der Mond ist nur ein weißer Fleck. Die Kamera hat für den dunklen Himmel belichtet. Stell auf den manuellen Modus und nutze eine kurze Zeit mit niedriger ISO, wie in der Tabelle oben.
Das Bild ist weich, obwohl alles stimmt. Oft ist der Bildstabilisator auf dem Stativ noch an, oder der Fokus steht auf dem Unendlich-Anschlag.
Die Belichtung ist zu lang. Der Mond wandert über den Himmel, in rund zwei Minuten um seinen eigenen Durchmesser. Bei langen Brennweiten sieht man diese Bewegung schon nach Sekundenbruchteilen. Halte die Belichtungszeit deshalb kurz.
Durch die Fensterscheibe fotografiert. Glas kostet Schärfe und spiegelt. Mach das Fenster auf oder geh am besten gleich raus.
Über Hausdächern oder Straßen fotografiert. Warme Luft steigt auf und lässt den Mond flimmern. Lieber einen Standort über Wiese oder Wasser wählen.
Mond fotografieren mit dem Handy
Ehrlich gesagt ist der Mond für Smartphones eines der schwierigsten Motive. Er ist klein und sehr hell vor einem schwarzen Himmel, und genau damit kommt die Handy-Automatik schlecht zurecht. Ein paar Dinge helfen trotzdem:
- Tipp auf den Mond und zieh die Belichtung herunter, bis Du Struktur siehst.
- Nutz das Teleobjektiv Deines Handys, falls es eins hat, statt in das Bild hineinzuzoomen.
- Stell das Handy auf ein Stativ, zum Beispiel unser Stativ CreatorPod mit Smartphone-Halterung, und löse mit dem Selbstauslöser aus.
Manche Smartphones haben eine eigene Mondfunktion, die das Bild per Software nachbearbeitet. An die Details eines Teleobjektivs an der Kamera kommt das nicht heran.
Bildbearbeitung in der Mondfotografie
Bearbeite Deine Mondbilder am besten am Computer und nicht am Handy. Dort kannst Du genauer arbeiten und mehr Details herausholen. Hebe Kontrast und Schärfe vorsichtig an und nimm die Lichter etwas zurück. Schon wirkt die Oberfläche plastischer.
Für besonders scharfe Mondfotos nutzt Peter das Stacking. Dabei nimmst Du viele Bilder kurz hintereinander auf und lässt eine Software die schärfsten davon übereinanderlegen. Das reduziert das Rauschen und gleicht das Flimmern der Luft aus. Dafür gibt es kostenlose Programme wie AutoStakkert oder RegiStax.
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Häufige Fragen
Für den Vollmond sind ISO 100, Blende f/8 und 1/200 bis 1/250 Sekunde ein guter Start. Für den Halbmond nutzt Peter 1/100 Sekunde, f/8 und ISO 800. Fotografier im manuellen Modus und in RAW.
Jede Kamera, an der Du Blende, Zeit und ISO manuell einstellst und ein Teleobjektiv ansetzen kannst. Spiegellose Kameras und Spiegelreflexkameras funktionieren gleich gut, und auch Bridgekameras mit langem Zoom kommen weit.
Für Details auf der Oberfläche empfiehlt Peter mindestens 700 mm an APS-C und 1000 mm an Vollformat. Mit 200 bis 300 mm geht es auch, der Mond wird dann kleiner und Du schneidest später zu.
Nach der gängigen Definition am 24. November 2026 um 15:53 Uhr, danach am 24. Dezember 2026 um 02:28 Uhr und am 22. Januar 2027 um 13:17 Uhr. Der Dezember-Vollmond ist der erdnächste der drei. Für 2028 nennt timeanddate den 10. Februar und den 11. März.
Laut NASA wirkt er bis zu 14 Prozent größer und 30 Prozent heller als der kleinste Vollmond des Jahres. Gegenüber einem gewöhnlichen Vollmond ist der Unterschied kleiner und mit bloßem Auge kaum zu sehen.
Die Belichtungsautomatik hat für den dunklen Himmel belichtet. Stell auf den manuellen Modus und nutze eine kurze Belichtungszeit mit niedriger ISO.
Ja, mit Einschränkungen. Zieh die Belichtung herunter, nutze das Teleobjektiv statt Digitalzoom und stell das Handy auf ein Stativ. Für Krater und Details brauchst Du eine Kamera mit Teleobjektiv.
Für Krater die Tage um den Halbmond, für Mond und Landschaft der Mondaufgang in der Dämmerung. Für die schärfsten Details sollte der Mond möglichst hoch stehen.
Dein Mondfoto zum Supermond
Schau am 24. November kurz vor 16 Uhr Richtung Nordosten. Wenn der Himmel mitspielt, steigt dort der Supermond über den Horizont, und Du hast eine gute Stunde Dämmerung für Bilder mit Landschaft. Wenn es nicht klappt, ist das kein Drama: In der Nacht vor Heiligabend kommt der nächste, und der ist sogar noch etwas größer.
Bau das Stativ auf, nimm den Gurt ab, stell auf den manuellen Modus und probier es einfach aus. Wenn Deine Fotos mit anderen Einstellungen gelungen sind, lass Dich nicht verunsichern. Es gibt viele Wege zu einem guten Mondfoto.
Und wenn Du ein Bild hast, auf das Du stolz bist, zeig es uns auf Instagram und markiere @c_rope__official. Wir freuen uns jedes Mal.
Alle Fotos in diesem Beitrag sind von Peter, die Grundlagen-Tipps ebenso. Wenn Du Fragen an ihn hast, erreichst Du ihn auf Instagram unter @stella_pictura.